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2020/2021

war ein besonderes Musikerjahr,

das einmal mehr gezeigt hat, wie wichtig

Zusammenhalt & Gemeinschaft ist.

Wir blicken stolz auf unsere Statistik 2018/19 zurück

und blicken zuversichtlich auf das nächste Jahr! 

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Ausrückungen              Gesamtproben           Register- und Ensembleproben           Ensembleauftritte

41 Mitglieder der TMK Strochner

 

… denen die Musik als Hobby am Herzen liegt.

 

… die mit viel Freude und Engagement aktiv am Vereinsleben von Dorfgastein teilnehmen.

 

… die gerne gemeinsam musizieren, feiern, lachen und füreinander da sind.

 

… die Kultur, Tradition und Brauchtum schätzen und mit Stolz weitertragen wollen.

 

Wissenswertes über uns

Die Strochner

Das Geschlecht der „Strochner“ kam einst vermutlich aus dem Raum Passau als Pfleger und Wechsler nach Gastein.

Sie gehörten dem niederen Adel an und hatten ihren Herrschaftssitz auf Burg Klammstein. Somit waren die „Strochner“ keine Gewerken, wie oft fälschlicher behauptet, sondern hohe Beamte, die im Dienste des Landesherrn das Land verwalteten und die Gerichtsbarkeit ausübten. Als Wechsler übernahmen sie das fertig erschmolzene Gold und Silber aus den Gasteiner Gewerken und zahlten dafür geprägte Münzen aus, deren Höhe aber weit unter dem Wert der eingehändigten Edelmetale waren, weshalb sie es zu enormem Reichtum brachten. (Quelle Prof. Fritz Gruber)

Der Name

"Strochner"

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Die Strochner

Tracht

1950 wurde unsere Kapelle auf Betreiben des Heimatforschers Prof. Sebastian Hinterseer nach Kleidungsvorlagen der „Strochner“ eingekleidet und mit dem endgültigen Namen „Trachtenmusikkapelle Strochner Dorfgastein“ versehen.

 

Als besonderes Schmuckstück unserer Tracht ist der markante Hut, das rote Oberteil, die Lederhose und die blauen Stutzen zu erwähnen. Im Jahre 2008, anlässlich unseres 100-jährigen Jubiläums, bekamen unsere Damen ein passendes Dirndl nach alten Vorlagen geschneidert, womit unsere Tracht geschlechterbezogen vervollständigt worden ist.

Wir, als Musikkapelle, sind stolz, die Gewerkenfamilie Strochner nicht nur in Farbe und Form der Tracht zu vertreten, sondern zudem deren Namen - im Gedanken an die Wohltäter – tragen zu dürfen.

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Die Strochner

Sage

Man findet die Epitaphien (Grabplatten) von Max 1467, Hans 1492 und Konrad Strochner 1489 an der linken Seite des Seitenaltares in der Liebfrauenkirche zu Hof. In der darunterliegenden Gruft soll auch Edelinde Strochner, die zweite Gattin von Hans begraben sein. Dieser linke Seitenaltar der Pfarrkirche Bad Hofgastein, auch „Strochneraltar“ genannt, zeigt im Mittelbild die Geburt Jesu und stammt von Martin Prugnoller aus Bramberg.

Die im Vordergrund mit einem Säugling im Arm abgebildete Frauengestalt bezieht sich auf die Sage („Strochnersage“), dass die Gemahlin des Pflegers Hans Strochner „Edelinde“ im hochschwangeren Zustand unter dem Presbyterium (Altarraum) scheintot begraben, während der Geburtswehen aber wieder zum Leben erweckt und durch das „Lautgeben“ ihres Hundes und von ihren „Jugendgespielen“ gerettet wurde.


„Die Strochnersage“ von Sepp Gruber als symphonische Dichtung in 3 Sätzen für Blasorchester vertont, war anlässlich des Jubiläums 2008 das Geburtstagsgeschenk vom Komponisten an unsere Kapelle.


Mittlerweile vom Komponisten neu überarbeitet, sollte dieses Werk am 13. November 2020 in der Pfarrkirche Bad Hofgastein beim „Konzert der Hoffnung“, anlässlich des Jubiläums 1000 Jahre Namensgebung Gastein erklingen und die Identität unserer Heimat und unserer Kapelle unterstreichen.

 

Leider musste dieses Konzert aufgrund eines strengen Covid-Lockdowns ins Jahr 2021 verschoben werden.

Aber wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Konzert bald nachholen können und der Historie der TMK allen Namen machen können. 

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